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Die Zauberflöte

„Die Zauberflöte“ für Grundschüler in Antweiler

Rechtzeitig zu Beginn des Mozart-Jahres gab es für die Schüler und Schülerinnen der Margaretha-von-Arenberg-Grundschule in Antweiler eine ganz neue Erfahrung: Ihre Turnhalle wurde für einen Unterrichtstag flugs zum Opernhaus umfunktioniert! Die „Kinderoper Papageno“ aus Wien gastierte auf Einladung der Schulleitung in Antweiler.

Nach gründlicher Vorbereitung im Unterricht erfuhren die jungen Zuschauer kindgerecht den Inhalt der „Zauberflöte“, sie lernten die Oper als „Geschichte mit Musik“ kennen. Einige Szenen aus der „Zauberflöte“ wurden dargestellt. Sie erfuhren etwas über die Stimmlagen wie Sopran, Alt oder Bass, Begriffe wie Duett oder Terzett wurden erläutert, der Aufbau einer Oper.

Prinz Tamino wird von der Schlange verfolgt, nach seiner Rettung durch die drei Dienerinnen der Königin der Nacht stellt sich ihm der Vogelhändler Papageno vor „Der Vogelfänger bin ich ja…“ Er tut so, als sei er der Retter des jungen Prinzen. Zur Strafe für seine Lüge bekommt er ein Schloss vor den Mund. Die Königin der Nacht behauptet, ein Zauberer namens Sarastro habe die schöne Pamina geraubt. Wenn er, Tamino, die Tochter wieder befreie, dürfe er sie für sich haben. Papageno, inzwischen von seiner Strafe befreit, soll dem Prinzen bei der Befreiung  von Pamina helfen. Eine Flöte und ein Glockenspiel werden ihnen  als Zauberinstrumente überreicht. Tamino und Papageno erreichen letztlich das Ziel, sie müssen allerlei Prüfungen bestehen und einigen Versuchungen widerstehen. Die Königin der Nacht möchte den weisen Sarastro töten lassen, der Plan misslingt. Mit Hilfe des Glockenspiels wird ein altes Weiblein in die junge hübsche Papagena verwandelt, der Doppelhochzeit steht nichts mehr im Wege.

Zwei Darsteller des Bühnenensembles „Papageno“ erläuterten die einzelnen Rollen, die Kinder übernahmen nach Vorbereitung die Rollen und führten sie auf. Eine Schülerin war sogar als Dirigentin im Einsatz, führte den Taktstock zur Musik aus dem Cassettenrecorder.

Tamino muß verschiedene Aufgaben lösen, bevor er das Ziel seiner Wünsche, die schöne  Pamina, heimführen darf. Die schöne Pamina, Tochter der Königin der Nacht steht im Konflikt zwischen ihrer bösen Mutter und der Liebe zu Tamino. Sie entscheidet sich für die Liebe, das Böse scheitert. Sarastro, der Oberpriester aus dem Weisheitstempel, steht sinnbildlich für das Gute, die Königin der Nacht sinnbildlich für das Böse.

Mit großer Begeisterung wurden die Rollen gespielt, assistiert von den beiden Helfern der „Kinderoper“. Man merkte, daß die Oper auch den zuschauenden Kindern gefiel, ganz erwartungsvoll verfolgten sie das Geschehen, halfen bei einzelnen Szenen gemeinsam beim „Bühnenbild“ mit.

Die Geschichte der Oper, das Werk Mozarts, Mozart in seinem historischen Umwelt, es gab und gibt viele Ansatzpunkte den Schülern und Schülerinnen das Verständnis für die Opernkunst zu vermitteln.

Die Freude der Kinder an der Aufführung hat gezeigt, daß man mit dieser praktischen Unterrichtsform auf dem richtigen Weg ist.

Text und Photos: Dreschers

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