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Der Dreck muĂ weg!
Dies war Motto in den einzelnen Orten der Verbandsgemeinde Adenau wie auf Kreisebene, âsauberhaft-zauberhaft!â. Einmal im Jahr, durch WitterungseinflĂŒsse diesmal in einigen Orten etwas verschoben,
wird beispielhaft von den BĂŒrgern, von Jugendgruppen, von Vereinen, von BĂŒrgervereinen, von der Feuerwehr krĂ€ftig zugelangt, damit die UmweltsĂŒnden und NachlĂ€ssigkeiten von wenig rĂŒcksichtsvollen
Zeitgenossen nicht weiter die Umwelt verschandeln. Eigentlich unverstÀndlich, wie gering das Umweltbewusstsein dieser gemeinschÀdlich agierenden Personen ist, ganz abgesehen von ordnungs- und
strafrechtlichen TatbestĂ€nden! Letztlich muten sie anderen zu, ihren Dreck wegzurĂ€umen. Erstaunlich auch die âKreativitĂ€tâ, mit der Papier- und PlastikabfĂ€lle, Blechdosen und Autoreifen, Kanister
und Bauschutt kalt entsorgt werden, obwohl es seit langem funktionierende SondermĂŒllregelungen gibt!
Umso höher ist das Engagement der vielen zu wĂŒrdigen, die ehrenamtlich mit SĂ€cken und Schaufeln, mit Besen und Harken, Schubkarren und AnhĂ€ngern unterwegs waren um StraĂen und PlĂ€tze, Waldwege und
die Ufer der BĂ€che und der Ahr zu sĂ€ubern. Die Allgemeinheit dankt ihnen! In den meisten Orten gab es âDreck-weg-EinsĂ€tzeâ, so war etwa in Antweiler die Jugendfeuerwehr gemeinsam mit den BĂŒrgern
am 25. MĂ€rz im Einsatz, in NĂŒrburg fuhr am 1. April ein groĂes Aufgebot mit Traktoren und zwei speziell ausgebildeten âMĂŒllspĂŒrhundenâ einen GroĂeinsatz.
Jetzt ist der Dreck erstmal weg. Ob manch einer, der andere seinen Dreck in SĂ€cke fĂŒllen sah, sich wenigstens im Nachhinein reumĂŒtig als kleinen âDrecksackâ empfand?
Text und Photo: Dreschers
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