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Maler der Eifel

Antweiler Künstlerinnen in der Ausstellung „Maler der Eifel“ in Hellenthal vertreten

Seine 5. Große Ausstellung mit 350 Exponaten von 33 Künstlern präsentiert der Förderverein Maler der Eifel e.V. derzeit in der Grenzlandhalle in Hellenthal. Die Ausstellung unter der Schirmherrschaft von Landrat Günter Rosenke wurde am 6. Oktober eröffnet, sie steht den Besuchern bis zum 15. Oktober zur Verfügung.

In Grußworten wandten sich Rudolf Klug, Vorsitzender des Fördervereins Maler der Eifel e.V., der Bürgermeister von Hellenthal, Manfred Ernst, und in Vertretung für Landrat Günter Rosenke, der bedauerlicherweise verhindert war, sein ehrenamtlicher Stellvertreter Josef-Carl Riem an die zahlreich erschienenen Gäste der Eröffnung und die teilnehmenden Aussteller.

Für die Künstlergemeinschaft führte Karin Klesy-Wenzler im Vorwort der Ausstellungsbroschüre aus, dass bei aller Perfektion des Malers nicht die technisch perfekte Wiedergabe eines Motivs Absicht des Malers ist, sondern der Versuch das Bild hinter dem Bild zu sehen und es dem Betrachter zugänglich zu machen. So erzählen die 33 Künstlerinnen und Künstler mit den Formen und Farben in ihren Werken Geschichten, Motive aus der Eifel, es sind Motive von Künstlerinnen und Künstlern, die in der Eifellandschaft leben, dort ihre Anregungen erfahren und sich inspirieren lassen.

Die Eröffnungsveranstaltung wurde musikalisch umrahmt von Gesang und Gitarrenspiel von Steffi Schneider aus Wimbach. Aus dem „Adenauer Land“ waren als Teilnehmer vertreten Monika Dresen, Dieter Fiebelkorn, Eva Lieberwirth, Uta Nicolaus, Hannelore und Osmana Nowak, Andrea Orth, Monika Schneider, Alan Chaney und Hilde Krauß.

Rudolf Klug sprach davon, dass die Eifel in der deutschen Landschaftsmalerei einen herausragenden Platz einnehme, er ging näher auf das Werk und die Person von Fritz von Wille, den „Urvater“ der Eifelmalerei, ein. Rudolf Klug ermunterte die Gäste, die Akteure in dem Gefühl zu bestärken mit ihrem Kunstschaffen auch einen kreativen Dienst für die geliebte Eifelheimat zu schaffen, sei es als Ur-Eifeler oder als Wahl-Eifeler.

Das Engagement der Eifelmaler im kulturellen Bereich der Region würdigte Josef-Carl Riem mit den Worten des Landrates, der die Breitenwirkung und Vielfalt des Schaffens der Eifelmaler im kulturellen Bereich für die Region hervorhob.

Die immer wieder gestellte Frage, was eigentlich Kunst sei, wurde mit folgender Version wiedergegeben: „Kunst ist ein Ergebnis menschlicher Kreativität, eine schöpferische Leistung des Menschen, wobei jeder Künstler seine eigene Vorstellung von Kunst hat und seine eigene Herangehensweise an kreativ-künstlerisches Handeln hat“. Indes ist wohl ohnedies nicht die Definition von Kunst entscheidend, sinniger ist es vielmehr zu hinterfragen, was die Kunst uns sagen, was sie bewirken will.

Mit der Sprache des Künstlers drückt dieser Ideen und Wertanschauungen aus, lässt Gefühle und Emotionen laut werden. Damit wird die Phantasie und Kreativität des Betrachters angeregt, somit verfügt Kunst über die Gabe Menschen in ihrem Handeln und Denken miteinander zu verbinden. Und diese Intention ist auch ein Leitgedanke des Fördervereins der Eifelmaler e.V.  Mögen die Künstlerinnen und Künstler die verdiente Anerkennung für ihr Schaffen erfahren!

Text und Photos: Dreschers

Bildunterschriften:

Bürgermeister Manfred Ernst (Hellenthal) wünscht der Veranstaltung einen guten Verlauf

Reges Interesse bei der Eröffnung der Ausstellung in Hellenthal

Bildbetrachtung

„Ernst ist das Leben, heiter die Kunst“ (Schiller, in „Wallenstein“)

Künstler im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Grade

„Besteht nicht das Wesen der Kunst darin, daß …?!“ 

Uta Nicolaus und Eva Lieberwirth, zwei Künstlerinnen aus Antweiler

„Miauh!“

Dr. Norbert Nicolaus, Uta Nicolaus, Eva Lieberwirth 

Kunstbetrachtung…

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