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Morgan Rekofa schafft neue Arbeitsplätze in Antweiler
Ihren Standort Antweiler hat das Unternehmen Morgan Rekofa GmbH nochmals deutlich aufgewertet. In Antweiler wird das weltweit operierende Unternehmen ein „Kompetenzzentrum Rotierende
Übertragungssysteme“ betreiben, über 90 Mitarbeiter umfasst das Werk jetzt nach der Neuinvestition. Am 10. Mai feierte man gemeinsam mit den Mitarbeitern, mit Kunden und Lieferanten, mit Vertretern
der öffentlichen Hand die Erweiterung des Standortes.
Rotierende Übertragungssysteme stellt die Morgan Rekofa GmbH her und vertreibt diese weltweit. Es handelt sich häufig um Spezialanfertigungen, die Auftrags bezogen für einzelne Kunden entwickelt
werden. Rotierende Übertragungssysteme kommen immer dann zum Einsatz, wenn Strom oder Daten, Medien wie Luft, Öl oder Wasser in drehenden Systemen übertragen werden müssen, so dass feste Verbindungen
wie Leitungen oder Schläuche nicht einsetzbar sind. Morgan Rekofa gilt weltweit als Spezialist für diese Übertragungssysteme.
Anwendungsbereiche existieren in der Automobilindustrie, in der Verpackungs-, Lebensmittel-, Baumaschinen-, Werkzeugmaschinen-, und Medizingeräteindustrie, darüber hinaus in vielen weiteren
Branchenbereichen und dem Sondermaschinenbau. Morgan Rekofa war erst kürzlich wieder auf der größten Industriemesse der Welt in Hannover mit einem beachtlichen Stand vertreten. Mit fortschrittlicher
Technik das Leben angenehmer gestalten, dieser Devise folgt Morgan Rekofa mit vielfältigen Lösungen, die Innovation und Zuverlässigkeit vereinen, dabei umweltverträglich und effektiv sind.
Seit dem Jahre 2002 erzielt die Morgan Rekofa im Bereich „Rotierende Übertragungssysteme“ jährlich zweistellige Wachstumsraten, im vergangenen Jahr trat eine Umsatzverdoppelung gegenüber 2002
ein. Von Jahresbeginn bis Ende April 2006 stieg der Auftragseingang um 40 % gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.
In Antweiler werden von der Entwicklung und Konzeptionierung, von der Konstruktion und der Produktion über die diversen Produktionsabläufe bis zur Auslieferung, dem weltweiten Vertrieb und dem
After-sale-Service sämtliche Aufgaben erledigt und gesteuert. Mit modernsten Prüfmethoden wird eine anerkannt hohe Qualität gewährleistet.
Im Werk Walporzheim wurde die Belegschaft reduziert. Die Personalleitung teilte mit, dass nach den erfolgreichen Umstrukturierungen einerseits das Werk Walporzheim erhalten bleiben soll, andererseits
langfristig eine deutliche Stärkung des Standortes Antweiler angestrebt wird. Geschäftsführer Klaus Hoffmann lobte die hoch motivierte Belegschaft in Antweiler, nannte diesen Umstand als
mitentscheidend für die Schaffung des Kompetenzzentrums an dieser Stelle, „denn wir profitieren von der Erfahrung der langjährigen Mitarbeiter“. Die Investition umfasst rund 1 Mio €, die
Auftragsvergabe erfolgte zum größten Teil an Firmen der Region, über 40 neue Arbeitsplätze konnten in den Antweiler Standort integriert werden. Klaus Hoffmann schloss in seine Dankesworte die
Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten des Unternehmens ein und zitierte den Satz eines Mitglieds der britischen Königsfamilie „Wenn etwas wert ist getan zu werden, dann ist es auch wert gut getan zu
werden!“. Global Director Mark Lejman, der aus England angereist war, wandte sich mit Grußworten an die zahlreichen Gäste und sicherte dem Antweiler Werk vollen Rückhalt der Konzernleitung zu.
Nach Führungen durch das Werk wurde in Redebeiträgen der zahlreichen Gäste die Standortstärkung für Antweiler begrüßt, Landrat Dr. Jürgen Pföhler sprach mit Zufriedenheit davon, dass man hier in
der Eifel eine so positive Entscheidung für die hiesige Wirtschaft getroffen habe. Der ländliche Raum brauche weiter zukunftsorientierte Wirtschaftsentscheidungen, einschließlich flankierender
existenzwichtiger Infrastrukturmaßnahmen wie dem Lückenschluss der A1 oder der Schaffung von Breitbandanschlüssen. Bürgermeister Hermann-Josef Romes für die Verbandsgemeinde Adenau und
Ortsbürgermeister Egon Honerbach begrüßten ebenfalls die Entscheidung für Antweiler und wünschten dem Unternehmen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Auch der Vorsitzende des Betriebsrates Olaf
Lux würdigte die Investition in den Standort Antweiler.
Dr. Pföhler lobte den Unternehmergeist der Morgan-Gruppe und ihrer englischen Muttergesellschaft, der Morgan Carbon, einer Division der Morgan Crucible, und ihr Bekenntnis zum hiesigen
Wirtschaftsstandort, erwähnte die Bedeutung der Wirtschaftsstärkung im ländlichen Eifel-Raum. Der Landrat ging auch auf die unpopulären Entscheidungen der Vergangenheit ein, die erfolgten
einschneidenden Konsequenzen für die Belegschaft an den anderen Standorten, die aufgrund des sich dynamisierenden und verschärfenden globalen Wettbewerbs erforderlich waren. Umso mehr sprach er der
Konzernleitung Glückwünsche zu der wichtigen und richtigen Investitionsentscheidung für Antweiler aus. Für ein sozial-caritatives Hilfswerk für Indien, das der dortigen Bevölkerung Hilfe zur
Eigenhilfe verschaffen soll, übergab Dr. Pföhler eine Spende. Die Geschäftsleitung hatte zur Eröffnung des Kompetenzzentrums um Unterstützung für diesen Hilfsfonds gebeten.
Mit einem Festbüffet ging der offizielle Teil des Tages zu Ende, der Ablauf wurde musikalisch angenehm untermalt von Jazz-Musik der Formation „Casablanca Jam“ aus Coesfeld.
Bildunterschriften:
Politik und Wirtschaft im Gespräch, Global Director Lejmann, Dr. Pföhler,
Bürgermeister Romes, Bürgermeister Honerbach, Werksleiter Kirschbaum
Geschäftsführer Hoffmann erläutert die Geschäftsentwicklung am Standort Antweiler
Direktor Mark Lejmann und Landrat Dr. Jürgen Pföhler im Gespräch
Fachleute diskutieren über eine Spezialanfertigung
Betriebsbesichtigungen gaben einen Überblick über die Produktion
Teile aus Antweiler Produktion
Anschauungsmaterial im Festzelt
Der Vorsitzende des Betriebsrates begrüßt die Entscheidung für Antweiler
Jazz mit Gesang von der „Casablanca Jam“
Text und Photos: Dreschers
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