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Schulprojekttag der Grundschule in Antweiler
Mehrere Hundert Besucher nahmen am vergangenen Sonntag die Gelegenheit wahr die Ergebnisse der diesjährigen Projektwoche in der Margaretha von Arenberg-Grundschule zu besichtigen. Einen ganzen Tag lang
präsentierten die Grundschüler und –schülerinnen ihren Eltern und Geschwistern mit Stolz, was sie in der vorausgegangenen Woche gemeinsam mit ihren Lehrern und Lehrerinnen geschaffen hatten.
Eine große Vielfalt wurde geboten, vom Thema Indianer über das Basteln von Lichtern und Lampen bis zur Herstellung von Brettspielen und Mosaiken reichten die Angebote. „Das habe ich gemacht, ist das
nicht toll?“, so hörte man gelegentlich die kleinen kreativen Künstler sagen. Und in der Tat, es gab ganz beachtliche Werke zu bestaunen, viel wichtiger aber noch als das Ergebnis dürfte wohl der
pädagogische Effekt des gemeinsamen Schaffens gewesen sein. Das kreative Werken im kleinen oder größeren Team war wichtig, ist eine Komponente im sozialen Lernen.
Milchprodukte waren hergestellt, Spiele mit und ohne Ball (trotz WM!) gab es, selbst im Computerbereich einschließlich des Internets betätigten sich die Schüler und Schülerinnen. Sommertische mit
frischen Blumen und Früchten schufen freundliche Atmosphäre, Fossilien wurden vorgestellt und erklärt. Der schwarze Kontinent, Afrika, bot interessante Themen.
„Igitt“ hieß es gelegentlich zunächst beim Thema „Was kreucht da so in Wald und Flur“, nach einigen Erklärungen war dann doch reges Interesse an den Krabbeltieren und Kleinamphibien in Gläsern
und Terrarien geweckt.
Am selbstgebauten Grill stärkte man sich zwischendurch, ebenso an der Vielzahl leckerer Kuchen, die gestiftet worden waren. Auch die Musik kam nicht zu kurz, hatten die Kleinen Einblick in die
Instrumentenkunde erhalten und bestimmte Klangkörper nachgebaut, so tönten auf dem Schulhof die Wershofener Jagdbläser und machten mit Jagdhornsignalen auf die Ausstellung rund ums Waldmobil
aufmerksam und brachten Jagdliches und Brauchtum zur Geltung.
Tänze und Spiele auf dem Schulhof lockerten das Ganze zusätzlich auf. Der Förderverein der Grundschule machte auf sein Anliegen aufmerksam, Peter Richrath und Josy Zeyen, Vorsitzender und
Stellvertreterin warben um Unterstützung. Der Förderverein unterstützt die Belange der Schüler und Schülerinnen, mit geringen finanziellen Beiträgen können sich auch Außenstehende im
Förderverein beteiligen.
Schulleiter Rektor Heinz Werthessen war sehr zufrieden, die Veranstaltung war ein großer Erfolg, die Schule hatte sich mit dankenswerter Unterstützung vieler Eltern sehr positiv präsentieren können.
Text und Photos: Dreschers
Bildunterschriften:
Tanz und Spiel auf dem Schulhof
„Was krabbelt und fleucht da durch Wald und Flur?“
Selbst geschaffene Mosaike auf alten Tellern
Auch der Förderverein der Grundschule war mit Aktionen vertreten
Musikinstrumente wurden gebaut, Klangkörper erklärt
Die mobile Waldschule fand großen Anklang
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