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Germanenfest in Antweiler
Ein aufregendes Wochenende stand in Antweiler an, das Germanenfest lockte wieder tausende Besucher in den Ort an der Oberahr. Seit vielen Jahren von den Junggesellen aus Antweiler
veranstaltet, hat sich das Fest zu einem der größten seiner Art im Kreis entwickelt. Viel Arbeit ist mit der Ausrichtung verbunden, allein der Zeltauf- und -abbau nimmt mehrere Wochen in
Anspruch, man arbeitet großenteils ehrenamtlich, alle Mitglieder der Junggesellen packen tüchtig mit an, und die Junggesellen sind dankbar für weitere Mithilfe während des Festes. Man
weiß wo es drauf ankommt, schließlich hat man einen gut erworbenen Ruf zu erhalten, die Vielzahl der Besucher von nah und fern schätzt das regelmäßig anspruchsvoll gestaltete Programm.
Letztlich Ansporn genug für die 23 Mitglieder umfassenden Junggesellen unter Vorsitz von Mario Reuter und den anderen Vorstandsmitgliedern Markus Honerbach, Peter Müller und Guido Haberecht
sich regelmäßig mächtig ins Zeug zu legen.
Bereits am Freitagabend ging’ s los, mit „Vampire“, der nach eigenen Angaben „bissigsten Band der Welt“, gegründet im Jahre 2000, die eine beachtliche Live-Performance mit
Pyroeffekten für ihre Fans bereit hält und ihre unvergleichliche Coverrock-Show mit einer professionellen Licht- und Soundanlage vom Feinsten inszeniert.
Weitere Höhepunkte waren für den Samstagabend angekündigt, „Bounce“ und „Sidewalk“ standen auf dem Programm. Die auch überregional gut renommierten jungen Musiker von „Bounce“
mit ihrer charmanten Sängerin Steffi begeisterten das Publikum mit Hits der 80er- und 90er-Jahrem mit einem breit gefächerten Repertoire, das auch AC/DC, BAP oder Bon Jovi umfasst. Gleich
im Anschluss gab „Sidewalk“ einen überzeugenden Auftritt, der die Fans zu begeistern wusste, Musik vom Feinsten aus mannshohen Lautsprechern…
Der Sonntag startete traditionell mit Musik der „Limbachtaler Musikanten“, diesmal unter Leitung von Willi Böder. Die beliebte einheimische Musikgruppe ist mit dem musikalischen
Frühschoppen fester Bestandteil des alljährlichen Programmablaufs und von zahlreichen Auftritten auch überregionaler Art bestens bekannt und beliebt. Werner’s Partyservice kümmerte sich
um den guten Appetit der Gäste.
Der Sonntag war für die Familie gemacht, die Kinder hatten ihren Spaß mit der Zaubershow eines Berufszauberers namens „Magic Peter“, der die Kleinen mit Zaubertricks und
Luftballon-Animationen unterhielt, auch das beliebte Kinderschminken kam nicht zu kurz. Das Abendprogramm gestaltete schließlich „Eifeldampf“, mit rheinischer Musik, mit
„Kölsche Tön“, ebenfalls ein attraktiver Bestandteil des vielfältigen Musikprogramms, machten die drei Musiker „mächtig Dampf“.
Reger Besucherandrang, man sprach von einem Zuwachs übers gesamte Wochenende, hat die investierte Arbeit der Junggesellen belohnt, sie sind motiviert auch im kommenden Jahr Antweiler wieder
ein ganzes Wochenende im Zeichen der Germanen erleben zu lassen. Dank der Mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr, von Mitgliedern des Gemeinderates, des Eifelvereins und nicht zuletzt der
fleißigen Mütter der Junggesellen klappte die Organisation dankenswerterweise wie gewohnt bestens. Die Junggesellen haben angekündigt sich kräftig an den Arbeiten am Kinderspielplatz zu
engagieren und damit erneut in bewährter Manier ihren Teil zum Gemeinschaftsleben zu leisten.
Text und Photos: Dreschers
Untertitel zu den Photos:
„Germanen“-Dekoration
„Eifeldampf“ machte mächtig Dampf
Volles Zelt am Samstag, Auftritte von „Bounce“ und „Sidewalk“
„Bounce“, live in concert
Ein Zauberer verzauberte die Kleinen
Gespenstische Szene am Außenlager
It’s Disco-time!
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