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Tour de Ahrtal, ein Riesenerfolg!
„Unsere Erwartungen sind bei weitem übertroffen“, dieses erfreuliche Fazit zog Verbandsbürgermeister Hermann-Josef Romes am Abend des 17. Juni. Tausende Radfahrer hatten an der „Tour de Ahrtal“ zwischen
Blankenheim und Dümpelfeld teilgenommen. Die Veranstaltung war in großem Stil beworben worden. Anfang Januar hatten die Kommunalverantwortlichen aus dem Landkreis Euskirchen und der Gemeinde Blankenheim, aus dem
Kreis Ahrweiler und dem Landkreis Vulkaneifel, aus den Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr und Hillesheim eine Kooperationsurkunde zur Durchführung des Radtages unterzeichnet. Die „Tour de Ahrtal“ wurde hierbei
als ein effektives Gemeinschaftsprojekt zur Belebung des Radtourismus im Ahrtal und in der gesamten Eifelregion ins Leben gerufen.
Am 17. Juni waren die B 258 zwischen Blankenheim und Müsch sowie die L 73 zwischen Müsch und Dümpelfeld zwischen 8.00 und 18.00 Uhr für den Auto- und Motorradverkehr gesperrt. Radfahrer und Wanderer, Inliner und
Skater nahmen die Straßen auf der Gesamtlänge von 80 km in Beschlag. Auch die Radwege der Region wurden zum Teil von Radfahrern genutzt. Bahnanschlüsse und Parkmöglichkeiten in gesperrten Bereichen der Bundes-
und Landstraße sowie ein Pendelbus sorgten für gute Erreichbarkeit des Streckenverlaufs, der je nach Laune und Kondition von den Teilnehmern in unterschiedlichen Längen absolviert wurde.
Neben Informationen zum Thema Radfahren bot jeder Anfahrort unterschiedliche Rahmenprogramme, Musik und gute Verpflegung, Unterhaltung und gerne in Anspruch genommene Programme für Kinder. Abgestempelten
Tourenkarten berechtigten zur Teilnahme an einer Tombola mit vielen attraktiven Preisen. Neben einigen tausend Teilnehmern nutzten auch Politiker und Kommunalverantwortliche den Tag zu einer eindrucksvollen
Demonstration in Sachen Kommunalübergreifender Tourismus. In Müsch, geographisch etwa in der Mitte der Strecke liegend, trafen sich am frühen Nachmittag der nordrhein-westfälische Landesverkehrsminister Oliver
Wittke, er war in Begleitung seiner Gattin und zweier Kinder, Landrat Günter Rosenke (Euskirchen), die Erste Kreisbeigeordnete Ingrid Näkel-Surges (Kreis Ahrweiler), die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde
Hillesheim, Heike Bohn, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Hermann-Josef Romes und der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Adenau, Uli Kaspers, der Bürgermeister von Blankenheim, Rolf Hartmann, mit
Ortsbürgermeister Matthias Schüller, zur gemeinsamen Fahrt nach Ahrdorf. Dort traf man sich mit weiteren Politikern und Kommunalverantwortlichen, so war der rheinland-pfälzische Verkehrsminister dort zu
Gast. In Müsch hatte Ortsbürgermeister Matthias Schüller mit einem Organisationskomitee, das aus Lianne Schleich, Heinz Schleich, Ralf Prämassing und Edgar Sion bestand, für die reibungslose Organisation
gesorgt.
Die Vollsperrung der Bundes- und Landstraße verursachte im Wesentlichen keine Probleme, Polizei, Deutsches Rotes Kreuz und die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren hatten die Lage gut im Griff, es gab keine
nennenswerten Störungen, den Einsatzkräften gebührt herzlicher Dank. In Einzelfällen beklagten Anwohner ungünstige und umständliche Umleitungen, ganz überwiegend nahm man aber Unannehmlichkeiten ob des
überwiegenden Allgemeininteresses durchaus gelassen in Kauf. An der ordnungsgemäßen Durchführung der Tour im Bereich der Verbandsgemeinde Adenau hatte Oberamtsrat Norbert Jüngling mit seinem Team maßgeblichen
Anteil.
Die ganz sportlichen Radfahrer hatten zum Teil die frühen Morgenstunden genutzt um die Gesamtstrecke zu absolvieren. Familien mit ihren Kindern, Vereine, auch Jugendgruppen waren unterwegs, gelegentlich ergänzten
Inliner oder Skater die Gruppen der Radfahrer. In Gesprächen stellte sich heraus, dass auch aus entfernten Regionen Teilnehmer angereist waren, ein guter Beweis für eine erfolgreiche überkommunale Werbung. Die
ausgezeichnete Kooperation aller Beteiligten auf Gemeinde-, Kreis und Länderebene ermutigt zu weiteren gemeinsamen Projekten im Bereich touristischer und kultureller Zusammenarbeit. Ein ganz herzlicher Dank gilt
allen Ortsgemeinden mit ihren vielen Helfern, mit den Bürgervereinen, die sich ehrenamtlich für das Vorhaben eingesetzt haben. Eine gute Nachricht zum Schluss: Auch im kommenden Jahr wird die Veranstaltung wieder
durchgeführt, im ähnlichen Zeitraum.
Text: Dreschers
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