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Betreuende Grundschule in Antweiler
DR. Am 4. August soll es losgehen. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wird die Margaretha-von-Arenberg-Grundschule eine „Betreuende Grundschule“ sein. Nach monatelangen
konzeptionellen Grundsatzüberlegungen, nach Erfahrungsaustausch mit anderen Schulen, wird auf Initiative des Fördervereins der Margaretha von Arenberg Grundschule Antweiler e.V., dessen Vorsitzender
Peter Richrath aus Antweiler ist, das ehrgeizige Projekt an den Start gehen.
Der Förderverein hat rund vier Dutzend Mitglieder. Engagierte Mitglieder haben in den letzten Wochen auch die räumlichen Voraussetzungen für die Aufnahme des Betriebs der „Betreuenden Grundschule“
geschaffen, haben in ehrenamtlicher Tätigkeit unermüdlich die Räume gestaltet, gestrichen, eine Küchenzeile einbauen lassen. Auflagen des Gesundheitsamtes wurden gewissenhaft erfüllt, Möbel,
Einrichtungsgegenstände und Spielsachen für eine ebenfalls neu gestaltete Spielecke angeschafft. Der als Speiseraum dienende Saal wurde hell und freundlich gestrichen, mit gefälligen Blumendekors
versehen.
In einer Informationsrunde, an der zahlreiche Eltern und Lehrer der Grundschule teilnahmen, unter ihnen auch Rektor Heinz Werthessen und der Schulbeiratsvorsitzende Alwin Brenner, erläuterte Peter
Richrath das Konzept, beantwortete zahlreiche Fragen aus der Teilnehmerrunde. Dankenswerterweise haben vor allem der Kreis Ahrweiler und auch das Land Rheinland-Pfalz Fördermittel zur Verfügung
gestellt, die Verbandsgemeinde hat sich mit Sachleistungen beteiligt. Rektor Heinz Werthessen bedankte sich beim Förderverein herzlich für die Initiative und das bisher Geleistete.
Die „Betreuende Grundschule“ wird die Schüler nach einer kurzen Pause nach Schulschluss in den Räumen der Grundschule übernehmen, ein Mittagessen zu 2,80 € pro Tag wird ausgegeben, Metzgerei und
Partyservice Willi Birk aus Antweiler hat dies übernommen. Nach dem Mittagessen gibt es eine Spiel- und Ruhezeit, der sich eine Hausaufgabenzeit anschließt. Hierbei haben die Schülerinnen und Schüler
die Möglichkeit die Hausaufgaben zu erledigen, allerdings auf freiwilliger Basis, wie betont wurde. Eine Reihe von Betreuerinnen hat sich gemeldet, möchte für die Kinder da sein und sie anleiten, und
in der Anfangsphase werden auch die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule im Hintergrund mitwirken, wie es hieß. Nach der Hausaufgabenzeit schließen sich Projektarbeit und Sportmöglichkeiten an. Hier
wurden zahlreiche Aktivitäten genannt, die mit Sicherheit hohe Akzeptanz bei den Kindern finden werden. Gedacht ist an Ballspiele, Computerlehrprogramme, Experimente, Gesang, Töpfern, gesundheitliche
Übungen wie eine Rückenschule, Tischtennis und manches mehr. Die Erfahrung wird zeigen, wo die Prioritäten liegen werden. Um 16.00 Uhr endet die Betreuung, der Heimtransport der Kinder obliegt den
Eltern. Etwa zweiundeinhalb Dutzend Kinder sind bislang angemeldet, man rechnet mit einer möglichen leichten Zunahme nach der Betriebsaufnahme.
Jeweils vier Betreuerinnen stehen an jedem der vier Tage von Montag bis Donnerstag zur Verfügung. Bislang haben zugesagt Carmen Jüngling-Nitschke, Carmen Kürsten, Andrea Münch, Angelika Ruland, Nicole
Adriany, Elke Kirwel, Angelika Radermacher, Angelika Ruland, Gerda Loibl, Melitta Seydel, Irmtrud Lamberty, Gaby Richrath.
Die Kosten betragen pro Kind 30,- € pro Monat, 1 € hiervon wird an den Förderverein abgeführt. Mit der „Betreuenden Grundschule“ kommt die Initiative des Fördervereins den Wünschen vieler
Eltern entgegen, positive Erfahrungen anderer Schulen sollen aufgegriffen werden. Die Attraktivität der Margaretha von Arenberg-Grundschule wird erneut gesteigert, die Betreuung kommt der beruflichen
Situation vieler Elternpaare entgegen. Die Kinder werden aus dem freiwilligen Zusatzangebot ebenfalls etwas mitnehmen, etwa in Sachen Sozialkompetenz, Teamfähigkeit, zusätzlichem Wissen.
Photo: Dreschers
9950 Reges Interesse beim Infoabend zum Thema „Betreuende Grundschule“
9954 Die Margaretha von Arenberg-Grundschule in Antweiler
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