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Welche Dörfer haben eine Zukunft?
Antweiler, Kottenborn und Insul messen sich im Kreis mit elf Gemeinden
Unter dem Motto »Unser Dorf hat Zukunft« startete ein Wettbewerb, dessen jeweilige Jury auf Kreis-, Gebiets- und Landesebene Sieger in diversen Kategorien ermittelt. Aus der Verbandsgemeinde Adenau stellen sich mit
Antweiler, Kottenborn und Insul drei Ortsgemeinden der Herausforderung im Kreis Ahrweiler.
VG Adenau (SB). (...) Anders als Insul messen sich Antweiler und Kottenborn in der Hauptklasse. Beide Orte verfügen bereits über Wettbewerbserfahrung, entschieden sich aber erst nach diversen Baumaßnahmen für
eine erneute Teilnahme. »Bei uns herrscht eine starke Brauchtumspflege und ein ausgeprägter Zusammenhalt bei Gemeinschaftsarbeiten«, so Kottenborns Ortsbürgermeister Winfried Kraatz, der den Dreck-Weg-Tag und
die in Eigenregie bepflanzten, zwischen Gehweg und Straße angelegten Beete als Beispiele nennt.
Egon Honerbach, Kraatzs Antweiler Kollege, weiß ebenfalls um das Engagement im Ort. So richtet erstmals die Dorfgemeinschaft am Monatswechsel die Kirmes aus. Auch am Bau des neuen Kinderspielplatzes beteiligten sich
die Antweiler rege. Auf großes Interesse stößt die Baumpflanzaktion. Seit 2000 wird für jedes Neugeborene ein Obstbaum gepflanzt. Über 40 Bäume mit Namensschild und Geburtsdatum zieren mittlerweile den Radweg
nach Müsch.
Erst gestern machte sich die siebenköpfige Kommission ein Bild von den Vorzügen der drei Ortsgemeinden. Mit welchem Ergebnis sie das Adenauer Land verließ, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Sobald die
Jury ihre Entscheidung getroffen hat, wird der WochenSpiegel auf seiner Homepage www.eifel live.de darüber berichten.
Text: Sascha Bach für den „WochenSpiegel“
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