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Der Dreck muß weg!
DR. Was von den einen so klar und deutlich benannt wird, war anderen etwa den Begriff „Natur-Putztag“ wert. Wie auch immer, am vergangenen Samstag fanden sich wieder
viele fleißige Helferinnen und Helfer aus Vereinen, Jugendgruppen, den Freiwilligen Feuerwehren, teils als Privatinitiativen zusammen, um die Orte der Verbandsgemeinde der jährlichen
„Frühjahrs-Putzkur“ zu unterziehen. Die Aktion wurde durch die jeweiligen Ortsbürgermeister und Gemeinderäte mit unterstützt.
Erstaunlich, was man so alles an Wegen und Plätzen, an den Ufern der Ahr und der anderen Gewässer fand. Autoreifen, verrostete Fahrräder, Kühlschränke, Plastikmüll, Klamotten, Bauschutt und jede
Menge anderer Dinge, die überall hingehören mögen, nur eben nicht da, wo man sie tatsächlich fand. „Eine Riesenschweinerei ist das“, regten sich manche Helfer zu Recht auf. In der Tat, es ist
unverständlich, wie trotz vielfältiger sachgerechter Entsorgungsmöglichkeiten, immer noch rücksichtslos und eigennützig gehandelt wird; erstaunlich ohnedies die Kreativität, mit der die
„Drecksferkel“ immer neue nicht zulässige Entsorgungsmöglichkeiten und- orte finden. Umso lobenswerter daher das Engagement der vielen freiwilligen ehrenamtlichen Helfer, denen die Natur und ihr
Schutz etwas bedeutet, die bereit sind ein paar Stunden zur Sauberhaltung ihrer Gemeinde zu opfern, ihnen gilt herzlicher Dank! „Sauberhaft-zauberhaft“, so lautet das auf Kreisebene propagierte Motto
der ehrenamtlichen Initiative, die jeweils etwa zum Frühlingsanfang startet. Witterungsbedingt findet die Aktion in einigen Orten zeitversetzt statt.
Text und Photos: Dreschers
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