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„Tour de Ahrtal“ auch in zweiter Auflage ein überzeugender Erfolg!
DR. Nach dem Starterfolg im vergangenen Jahr zeigte sich die diesjährige „Tour de Ahrtal“ erneut als ein überzeugender Erfolg, lockte sie Tausende begeisterte
Fahrradfahrer, Familien, Vereine oder sportliche Einzelfahrer auf die autofrei gehaltene Strecke zwischen Blankenheim, Müsch und Dümpelfeld. Die Witterung spielte mit, da machte das Radeln gleich
doppelt so viel Spaß!
Den Organisatoren wurde einheitlich großes Lob gezollt, da stimmte alles, von der Streckenausschilderung über die Verpflegungsmöglichkeiten an ausgewiesenen Anlaufpunkten bis hin zum Einsatz der
Shuttlebusse, die für eine günstige Anbindung von außerhalb an die Strecke sorgten. Selbst ein Rad-Pannenservice war vorgesehen, RadShop Breuer bot Hilfe in Insul.
Fest in Radfahrerhand war die Strecke, der Autoverkehr ruhte am 1. Juni. War es einerseits das Besondere einmal ungestört von Lärm und Benzingestank auf der B 258 oder der L 73 zu radeln, so nahmen
andere auch gerne den schönen Radwanderweg längs der Ahr in Anspruch. Wie auch immer, dabei sein war alles! Auch Inliner und Rollskifahrer waren aktiv, dazu Liegendräder und Trikes, manches Fahrrad
hatte einen Anhänger, aus dem die Kinder vergnügt in die Menge winkten. Spaß für jedermann war angesagt, die einzelnen Orte lockten mit ortstypischen Attraktionen, mit Unterhaltung, guter Verpflegung
und Musik. Grundsätzlich konnte jeder Teilnehmer mit einer vorgelegten Stempelkarte, die genügend Eintragungen aufwies, an einer attraktiven Tombola teilnehmen. Die Ergebnisse werden in etwa 10 Tagen
den Gewinnern schriftlich bekannt gegeben.
Aus Köln und Bonn, aus Aachen und selbst aus dem Ruhrgebiet radelten Gruppen und Familien mit, das Ahrtal mit seiner faszinierenden Landschaft übte eine geradezu magnetische Wirkung auf die Gäste aus.
Gut so, denn manch einer wird sicher gerne einmal einen Urlaub in der Region einplanen, die positive Auswirkung auf den Tourismus und die wirtschaftsfördernde Kraft der „Tour“ sind nahe liegend und
erwünscht, so Hermann-Josef Romes, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, der selbst begeistert mitmachte und die Strecke an mehreren Orten anfuhr. Wie er waren weitere Mitglieder aus Verwaltung
und dem „Tourismusverein Hocheifel-Nürburgring“ vor Ort. Auch unter dem Aspekt einer kommunalübergreifenden Kooperation der beteiligten Verbandsgemeinden und Landkreise aus Nordrhein-Westfalen und
Rheinland-Pfalz war die Veranstaltung ein riesiger Erfolg, monatelange Vorbereitungen hatten immer wieder die bewährte Zusammenarbeit unter Beweis gestellt. Ein besonderer Dank gebührt wieder den
vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern des Deutschen Roten Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehren und den Organisatoren vor Ort, die die „Tour“ zu einem angenehmen Erlebnis für die Teilnehmer
machten! Und auch die Polizei sorgte für reibungsloses Fahrvergnügen, lobte die Disziplin der Autofahrer, die gewisse Unannehmlichkeiten durch Umleitungen verständnisvoll in Kauf nahmen.
Kein Zweifel, daß die Veranstaltung etabliert ist, war sie mit der zweiten Auflage bereits Tradition, so wird sie spätestens ab dem Jahre 2009 als Brauchtum anzusehen sein, nach gängiger Auslegung…
Die „Drahteselreiter“ aus nah und fern wird’s allemal freuen, der Region kommt’s ebenfalls zugute!
Text und Photo: Dreschers
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