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Weihnachtsmarkt Antweiler – Weihnachtsstimmung mit Musik
DR. „Alle Jahre wieder“, in Antweiler zum 19. Mal in Folge fand der „Musikalische Weihnachtsmarkt“ statt, veranstaltet von den „Limbachtaler Musikanten“, der Ortsgemeinde und der
Gewerbegemeinschaft. Eine riesige mit Kerzenlichtern geschmückte Tanne überragte den Platz am Gemeindehaus, ein Prachtexemplar, das aus dem Garten eines ehemaligen Ortsbürgermeisters stammt, Wilhelm
Reicharz, freundlicherweise von den Nachfahren gespendet, „der größte und schönste Weihnachtsbaum in der Verbandsgemeinde“, hieß es. Vielleicht gibt es auch hier bereits einen ähnlichen
Wettbewerb wie beim größten Maibaum der Junggesellen?
Mit Grußworten eröffnete Egon Honerbach, Ortsbürgermeister, den Weihnachtsmarkt auf dem Platz vor dem Gemeindehaus. Intensive Werbung und der allseits bekannte gute Ruf des Antweiler Weihnachtsmarktes
zogen auch diesmal wieder hunderte Besucher an, aus dem Ort, aber auch aus weiter entfernten Orten kam man gerne nach Antweiler. Der Weihnachtsmarkt hier hat halt seinen besonderen Charme, wie die
Insider wissen, man lässt sich gerne von der guten Weihnachtsstimmung anstecken, genießt die vielfältigen kulinarischen Köstlichkeiten, weiß den guten Weihnachtspunsch am Stand von Familie Meurer zu
schätzen („nur echt mit Rum-Flamme auf dem Orangen unterlegten Zuckerwürfel…“). Auch manche Wandergruppe fand wieder den Weg nach Antweiler, genoß das Angebot an geschlossene Wandergruppen,
einen Glühwein auf Kosten der Veranstalter zu genießen…
Wie üblich gab es ein vielfältiges Angebot an allen möglichen Artikeln, an leckerem Essen und Getränken. Händler und Gewerbebetriebe nahmen teil, ebenso Institutionen wie die „Jugendfeuerwehr
Antweiler“, die Selbsthilfegruppe „Sieben/24“ oder die „Frauengemeinschaft Antweiler, die sogar mit zwei Ständen vertreten war. Für die Verpflegung im Inneren des Gemeindehauses sorgten das
Erzieherinnenteam des Kindergartens und viele fleißige Mütter, sie bewirteten die Gäste mit Dutzenden von schmackhaften selbst gebackenen Kuchen. Für die Eritrea-Hilfe backte (buk) Familie Schäfer
unter tatkräftiger Unterstützung durch Bäckermeister Waldemar Meurer und Wilfried Lamberty schmackhaftes Steinofenbrot. „Licht für Eritrea“ hieß eine Aktion, die in entlegenen Dörfern des armen
Landes Nutzen durch Solarlampen bringen wird. Die ortsansässigen Geschäftsstellen der Geldinstitute Volksbank RheinAhrEifel und Kreissparkasse Ahrweiler waren mit Ständen vertreten, beteiligten sich
mit Los- und Rubbellosaktionen an der Erwirtschaftung von Geld für soziale Zwecke.
Und eine Gans gab es selbstverständlich auch wieder, sie hatte rechtzeitig vor dem Markt von dem Angebot Gebrauch gemacht als „Weihnachtsgans in der Bratröhre“ das blasse Äußere in knusprige
Bräune zu verwandeln.
Traditionell werden in Antweiler mehrere karitative und soziale Zwecke mit dem Erlös bedacht, die einzelnen Stände erwirtschaften seit jeher hohe Summen für gute Zwecke, neben der Eritrea-Hilfe wird
kranken Kindern in der Verbandsgemeinde Hilfe zuteil werden, wird die Margaretha-von Arenberg-Grundschule Geld für Ausstattungszwecke bekommen. Über die Verteilung der für die sozialen Belange
erwirtschafteten Beträge werden wir gesondert berichten.
An beiden Tagen spielte die beliebte Musikvereinigung „Limbachtaler Musikanten“ Weihnachtslieder, am Samstagabend in kleiner Besetzung, am Sonntagnachmittag in voller Mannschaftsstärke, rot-weiße
Weihnachts-Zipfelmützen und Elchgestänge aus Filz gehörten zum Outfit. Verstärkung erhielten die Musiker durch die „Swinging Youth Band“, die Ausbildungskooperative einiger Musikvereinigungen der
Region. Ein wenig gespannt warteten die Kinder am Sonntagnachmittag auf den Nikolaus, er kam in Begleitung von Engelchen, verteilte kleine Geschenke. Ein Weihnachtskarussell drehte seine Runden.
Besonderen Anklang fand die „lebende Krippe“, die mit zwei Zwergeseln und Schafen, einem Muttertier mit zwei Lämmchen, die große Krippe eindrucksvoll bereicherte. Sie war im „Haus Kürsten“
errichtet, das diesmal erstmals für den Weihnachtsmarkt mitgenutzt werden konnte, auch den alten Feldbrandofen, schätzungsweise 103 Jahre alt, aufnahm.
Ein wenig Trubel, ein wenig Jubel, Antweiler hat wieder eine schöne Einstimmung in das Weihnachtsgeschehen erlebt. Herzlicher Dank ging an alle, die zum Erfolg des Marktes beigetragen haben, sich für
die Organisation und Durchführung eingesetzt haben und damit vielen Menschen eine Freude bereitet haben, herzlicher Dank vorab auch allen, die sich für die karitativen Zwecke eingesetzt haben! „Wir
haben erneut einen erfolgreichen Weihnachtsmarkt gehabt“, fasste Ewald Gillig, Koordinator des Weihnachtsmarktes, wohl die Meinung aller Mitmachenden und der Besucher zusammen.
Mit Spannung wird der Jubiläums-Weihnachtsmarkt im kommenden Jahr erwartet, hier wird man sich zum „20.“ Sicher etwas ganz Besonderes einfallen lassen…
Text und Photos: Dreschers
Bildunterschriften:
Prima Stimmung am Stand der Jugendfeuerwehr
Erstmals in Antweiler: „eine lebende Krippe“
„Das sind die richtigen Körbe zum Geschenke sammeln“
Jetzt kann der Winter kommen, Schals in allen Farben bot die Frauengemeinschaft
Antweiler an
Spaßige Kopfbedeckungen und ein Glühwein – alles gut gegen die Kälte!
Leckere Brote aus dem alten Feldbrandofen
Der „schönste Weihnachtsbaum in der Verbandsgemeinde“
Mit Feuertonnen und Schwedenfeuern wurde der Platz „aufgeheizt“
Jede Menge leckere Kuchen
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