Bilanz der Jahre 2004 - 2009
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Antweiler,
in diesen Tagen endet die Amtszeit des alten Gemeinderats. Dies gibt uns Gelegenheit für einen Rückblick auf die letzten fünf Jahre, in denen der Gemeinderat in unterschiedlichem Ausmaß viele Dinge begleitet oder
auf den Weg gebracht hat. Erfreulich ist, dass die Angebote für den Bürger und die Lebensqualität in Antweiler in dieser Zeit zumindest gehalten, in mancher Hinsicht sogar deutlich verbessert werden konnten.
Ein besonderer Schwerpunkt galt jungen Familien und Kindern: die Öffnungszeiten unserer Kindertagesstätte wurden erheblich ausgeweitet, um von Seiten der Gemeinde die Vereinbarkeit von Familie und Beruf soweit
möglich zu fördern. (Erfreulicherweise geht auch die vom Förderverein der MvA-Grundschule initiierte betreuende Grundschule in diese Richtung.) Mit der Initiative „Antweiler Baby-Bonus“ haben wir am Ende
unserer Amtszeit noch ein Zeichen gesetzt, um junge Familien in Antweiler zu halten oder zum Zuzug nach Antweiler zu bewegen. Ebenfalls unseren Kindern dient der neue Spielplatz im Neubaugebiet, der nur durch den
vorbildlichen Einsatz zahlloser Helferinnen und Helfer ermöglicht wurde. Als Zeichen der Kinderfreundlichkeit unserer Gemeinde wurde die Obstbaumallee am Radweg angelegt, die ebenso prächtig gedeihen möge wie
unser Nachwuchs.
Auch der Radweg selbst wurde im Einvernehmen mit dem Gemeinderat angelegt. Die gewünschte durchgehende Asphaltierung konnte leider nicht erreicht werden, aber die vielen Nutzer des Radwegs beweisen Tag für Tag den
Erholungswert dieser Baumaßnahme. Auch die positive Auswirkung des Radwegs auf das Gewerbe sei hervorgehoben, und die Zahl der Touristen wird noch zunehmen. Sehr gut kam auch die Einführung der „Tour de
Ahrtal“ an, zu dem Antweiler regelmäßig seinen Beitrag leistet und dadurch hoffentlich auch die traditionelle Kirmes erhalten kann.
Erfreulicherweise blieb das Angebot an Geschäften, Handwerksbetrieben und Ärzten in den letzten Jahren weitgehend erhalten. Durch den „Tag der offenen Betriebe“ haben unser Gewerbe und die Gemeinde eine sehr
erfolgreiche Form gefunden, um auf die Wirtschaftskraft Antweilers und die überdurchschnittliche Versorgung seiner Bürger hinzuweisen. Demselben Zweck dienen auch die beiden Hinweistafeln an den Ortseingängen.
Eine andere Form der Außendarstellung ist die Homepage der Gemeinde (www.antweiler.de), die in den letzten Jahren über 100.000 Mal besucht wurde
(rund 2000 Mal jeden Monat). Sie vermittelt nach innen und außen einen guten Einblick in das bunte Leben unseres Dorfes.
Dank der Unterstützung der Gewerbebetriebe wurde eine Geschwindigkeitsmessanlage angeschafft, die die Verkehrssicherheit im Dorf erhöhen soll. Dem gleichen Zweck dient auch die neue Verschwenkung am Ortsausgang.
Damit hat die Gemeinde das ihr Mögliche getan, von der Vernunft der Verkehrsteilnehmer hängt es nun ab, wie gut diese Maßnahmen greifen.
Das Erscheinungsbild des Ortes hat sich in vieler Hinsicht verbessert. So konnten letzte Erschließungslücken (Auf drei Vierteln, Buchenweg, Am Forsthaus) mit teilweise erheblichen Beiträgen der Anlieger zum Wohle
aller geschlossen werden. Die dringend nötige Erneuerung der Aremberger Straße ist in Planung und wird noch in diesem Jahr verwirklicht. Der Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus wurde attraktiver gestaltet, ebenso
ein Teil des Umfelds (Haus Kirsten). Die Gerätehalle, die in enger Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft verwirklicht werden konnte, war eine sinnvolle Investition, zumal sie mittlerweile ja auch für
Veranstaltungen gebraucht wird.
Natürlich konnten angesichts einer schwierigen Finanzlage nicht alle Vorhaben realisiert werden, vor allem auch weil die Abgaben an die Gemeinde relativ stabil bleiben sollten und die Schuldenlast für die Zukunft
nicht unverantwortlich ansteigen durfte. Aber wir hoffen, wir haben unseren bescheidenen Beitrag geleistet, um uns und unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft in Antweiler zu erhalten.
Der Gemeinderat von Antweiler im Juni 2009
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