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Die Weihnachtskrippe…
DR. …stellt in einer Modelllandschaft die Geburt Christi dar. Bekannt sind Weihnachtskrippen bereits im frühen Christentum, damals waren das Jesuskind, in einer Futterkrippe liegend, und ein Esel sowie
ein Ochse abgebildet. Erst später kam die Figur Maria und noch später Josef hinzu. Bekannt sind jedoch bereits um das Jahr 500 bildliche Darstellungen, in denen „Drei Weise“ dem Gotteskind
Geschenke darbringen.
Im Jahre 1223 soll der hl. Franz von Assisi das Weihnachtsgeschehen mit lebenden Menschen und Tieren nachgestellt haben. Im Zuge der Reformation wurde die Krippendarstellung nicht weiter gepflegt. Erst
nach dem Konzil von Trient kam es zu einer Wiederbelebung der Krippendarstellung, vorwiegend auf Betreiben der Orden der Franziskaner, Serviten und Jesuiten.
Heute sind Krippen, teils in wertvoller Handarbeit, in vielen Familien zu Hause. Berühmte große Krippensammlungen sind u.a. im Bayerischen Nationalmuseum in München zu besichtigen. Ein bis zwei Tage
vor dem Weihnachtsfest werden die Krippen aufgebaut, meist ist der 6. Januar als Ende vorgesehen, gelegentlich wird die Krippe erst zu Mariä Lichtmeß (Darstellung des Herrn) abgebaut.
Text und Photo: Dreschers
(24.12.08)
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