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Margaretha-von-Arenberg Grundschule Antweiler spendet für Kinderhilfe Eritrea
Am Freitag, dem 16.12.2011 veranstaltete die Margaretha-von-Arenberg Grundschule ihre jährliche Adventsfeier in der festlich hergerichteten Turnhalle. Wie immer hatten die Klassenlehrerinnen und
–lehrer mit ihren Klassen musikalische Beiträge und weihnachtliche Spielstücke vorbereitet, die dann auf der Bühne vorgetragen wurden. Auch die Blasmusikgruppe der BGS unter ihrem Leiter Rolf Gast
spielte einige stimmungsvolle Lieder. Die Turnhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Eltern und Großeltern als Zuschauer zeigten sich begeistert von den durchweg sehr gelungenen
Vorführungen. Der Schulelternbeirat, unter seinem Vorsitzenden Udo Adriany, hatte gemeinsam mit dem Lehrerkollegium die Durchführung der Feier organisiert. Viele Eltern halfen beim Auf- und Abbau, beim
Verkauf von Plätzchen oder bei der Bewirtung der Gäste. Daneben gingen auch Kuchen- oder Geldspenden der Eltern ein. Nach der offiziellen Feier blieben viele Gäste noch einige Zeit in geselliger Runde
beisammen. Bei der Abrechnung konnte ein stolzer Betrag als Gewinn verbucht werden. Ein großer Teil davon wurde als Spende für die Eritrea-Kinderhilfe abgezweigt.
Im Rahmen einer kleinen Feier in BGS-Raum der Grundschule fand am Freitag, dem 20.12.2012 die Spendenübergabe statt. Schulelternsprecher Udo Adriany und Rektor Heinz Werthessen überreichten Frau Jutta
Kohlhaas, Geschäftsführerin der Kinderhilfe-Eritrea e. V., den Spendenscheck über 400 €.
Der Pfarrgemeinderat Antweiler, vertreten durch den Vorsitzenden Josef Neunzig, ergänzte die Spende um 750,--€ aus einer Plätzchenaktion fleißiger Backfrauen und der BGS der Grundschule Antweiler
Frau Kohlhaas informierte die Anwesenden mit einem Vortrag über die Projekte in Eritrea. Bereits am Vormittag hatte Frau Kohlhaas in zwei Vorträgen alle Kinder der Grundschule für das Thema
sensibilisiert. Der Kinderhilfe Eritrea e. V. geht es vor allem um die Hilfe zur Selbsthilfe in dem von großer Hitze, Trockenheit und politischen sowie religiösen Konflikten heimgesuchten Land.
Beispielhaft ist folgender Fall:
Unterstützt werden soll u.a. eine Familie mit vier Kindern. Die jüngste Tochter, Te´egisti, ist erst ein Jahr alt. Die Mutter kam durch einen Blitzschlag auf dem Feld ums Leben. Der Vater ist krank, so
steht die Familie ohne Einkommen da. Sie lebt momentan bei einer Tante, die als Putzfrau 15 Euro pro Monat verdient und selber drei kleine Kinder hat. Der Familie wäre sehr geholfen, wenn die
Organisation der Tante einige Tiere oder einen kleinen Gemüseladen beschaffen könnte. Somit stünde sie langfristig, durch eigene Arbeit, auf selbstständigen Füßen („Hilfe zur Selbsthilfe“).
Text: Manfred Hoffmann
Fotos: privat
(5.2.2012)
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